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Autor: Tyffi Pairing: Lionel/Martha, Clark/Chloe, Pete/Lana, Lex/other Rating: R Warning: enthält Spoiler zur 2. Staffel, sowie Verweise auf „In Sachen Hanna“ by Tyffi Disclaimer: „Smallville" und alle
beinhalteten Charaktere sind Eigentum von DC Comics, Warner Brothers,
Tollin/Robbins and Millar/Gough Ink.
„Nights in white
satin“ by The Moody Blues
„The Scientist“ by
Coldplay
~Nights
in white satin~
Sandmännchen-Tours
Ist
das nicht eine
seltsame Nacht?
Es ist eine dieser lauen Sommernächte. Es
ist Vollmond und ihr habt wohl nichts besseres zu tun, als hier herum
zu sitzen und mir zu zuhören!?
*sich
überrascht umsieht*
Aber
gut, wie ihr wollt. Doch erst mal sollte ich euch
begrüßen. Wo
sind nur meine Manieren?! Tz.
Herzlich Willkommen zu den
"Sandmännchen-Tours"! Vielleicht sollte ich euch
aber zuerst einmal erklären, wo wir überhaupt sind.
Ich
sehe zweifelnde Gesichter...
Nun, wir befinden uns im Mittleren
Westen der USA. - Na, ihr wisst schon. Das große Land, aus
dem Cola und Hamburger kommen, wohin wir schwule Magier, samt
weißen
Tigern, schicken und wo ein legasthenischer Ex-Alkoholiker regiert,
der die Wahl verloren hat.
Ist aber auch eigentlich egal, denn ich
komme vom Thema ab.
*abwartend in
die Runde sieht*
Ja,
genau. Ich sehe, ihr begreift schnell. - Wir befinden uns also in
Amerika. Genauer gesagt in Smallville, Kansas auf einer Farm. Hier
leben die Kents. Jonathan, Martha und ihr Adoptivsohn Clark. - Ich
schlage vor, wir sehen uns im Haus mal um. Kommt mit.
*macht
auffordernde Geste*
Was
ist da hinten denn für eine Unruhe? Etwas mehr Disziplin, wenn
ich bitten darf.
Was denn? Eine Frage?
Aber gerne
doch!
*erfreut ist*
Ja,
Clark Kent ist derjenige, welcher in Zukunft als Superman die Welt
retten wird.
*wartet*
Nein,
er trägt noch keine Strumpfhosen und fliegen kann er auch noch
nicht. Wie gesagt, er wird erst in der Zukunft Superman sein.
So,
nun aber bitte ganz leise.
Wir stehen vor der Tür zum
Schlafzimmer von Jonathan und Martha. Wer will, kommt einfach mit
rein (aber leise!).
Die weniger Mutigen können es sich ja so
lange unten in der Küche gemütlich machen.
Oh, wie ich
sehe, sind alle mutig.
Dann mal los!
*öffnet
die Tür und fängt an zu flüstern*
Oh,
seht nur! Jonathan ist tot.
*sich
freut*
Ach,
schade... er grunzt noch.
*enttäuscht
ist*
Aber wie
ich
sehe, träumt Martha. Das sieht aber sehr vielversprechend aus.
Was sie wohl träumt? Wir sollten mal nachsehen.
Auf
geht’s!
Wir befinden uns in Marthas Traum. Ab sofort
bitte keine störenden Zwischenrufe mehr. Ich werde, wenn
nötig,
den Traum kommentieren. Sollten doch Fragen aufkommen, stellt sie
leise!
Ansonsten gilt: Wenn hier einer redet, dann bin ich das,
okay?!
Gut!
Ich
bin im Gebäude der LuthorCorp in Metropolis. Ich stehe in
Lionels Büro. Bringe ihm einige Unterlagen.
Martha
arbeitet als Lionels persönliche Assistentin.
Wie
zufällig streift seine Hand die meine.
Hey,
ich hab doch gesagt, hier herrscht absolute Ruhe!
Wer hat die
Musik angemacht? - Ups, mein Fehler. Die Musik kommt aus Marthas
Traum.
Woher kommt diese
Musik? Ich sehe mich um. Ich kenne das Lied. Es ist eines meiner
Lieblingslieder. Singe mit.
„Nights
in white satin,
Never
reaching the end.
Letters
I’ve
written,
Never
meaning to send.”
Lionel sieht mich an. Er
lächelt, greift nach meiner Hand. Mein Herz klopft. Er zieht
mich an sich. Wir sind in einem Raum in Lex’ Schloss.
Ein
bisschen verwirrt, die Gute... . Erst Metropolis, jetzt Smallville...
. Aber sehen wir weiter!
Hinter
uns steht ein großes Bett.
Die weißen Laken schimmern
wie Seide. Wahrscheinlich sind sie auch aus Seide. Ich stehe immer
noch dicht bei Lionel. Er greift wieder nach meiner Hand.
Führt
sie an seine Lippen, küsst sie. Er wartet meine Reaktion ab.
Ich lächle. Gebe ihm zu verstehen, dass es mir
gefällt. Er
beugt sich zu mir hinunter. Unsere Lippen nähern sich.
Ich
spüre seine Lippen auf meinen. Sie sind ganz weich. Sein Bart
kitzelt ein wenig.
Sind hier
Kinder in der Gruppe? Nein?
Gut, dann bleiben wir noch ein
bisschen.
Ich
öffne meine Lippen und spüre wie seine Zunge nach
meiner
sucht.
Noch nie bin ich so geküsst worden. Er zieht mich
näher an sich. Küsst mich leidenschaftlich. Ich
dränge
ihn zum Bett, ziehe sein Jackett aus. Er ist überrascht, aber
beginnt meine Bluse aufzuknöpfen. Wir ziehen uns gegenseitig
aus. Küssen uns. Streicheln uns. Wollen uns spüren.
Wir
fallen aufs Bett. Seine Hand streichelt meine Brust... –
Okay,
an dieser Stelle sollten wir die beiden alleine lassen. Ich,
für
meinen Teil, habe genug alte, nackte Haut gesehen.
*kehrt
mit Gruppe zurück ins Schlafzimmer*
Ich
glaube, Jonathans Traum brauchen wir uns nicht anzusehen. Er
träumt
wahrscheinlich wieder von einem großen Becher Kaffee mit
Honig.
*sieht nach*
Gehen
wir zu Clark. Da wird sicher was interessanteres geträumt. Und
da sind wir auch schon. Hach, ich liebe diese surrealistischen
Führungen.
Sieht Clark nicht putzig aus, wie er so daliegt
und träumt? Sehen wir nach, was es ist.
Lanas
braun-grüne Augen sehen
mich an. Nein, sie lachen mich an.
Och
nee... ein Clana-Traum... . Ich glaube, wir gehen besser.
Ihr
wollt das wirklich sehen?
*sich
ungläubig
umsieht*
Also, gut.
Bitteschön!
Ich geh zu ihr hinüber. Sie
trägt ein weißes Ballkleid. Ich will sie zum tanzen
auffordern. Musik ertönt.
„Nights
in white satin,
Never reaching the end…”
Ja
ja, wie die Mutter so
der Sohn.
Ich fasse Lana bei
der Hand, ziehe sie zur Tanzfläche. Sie legt ihre Arme um
meinen Hals, ich die meinen an ihre Taille. Ich schließe
die Augen und höre nur noch die Musik, spüre nur noch
Lanas
Körper. Ich öffne die Augen und sehe Chloe.
Chloe?
Ui, jetzt wird’s aber interessant, meint ihr nicht auch? War
vielleicht doch ganz gut, dass wir geblieben sind. Mir scheint,
als ob Clarks Unterbewusstsein doch eher zu der jungen Reporterin
tendiert.
Chloe? Wieso
Chloe?
Ich sehe sie an, sie lächelt. Mein Herz hüpft.
Es ist genauso wie damals, auf dem Ball. Chloe trägt auch
dasselbe pinke Kleid wie damals.
Ich küsse sie. Es ist
wunderschön. Ist sie es, die ich wirklich liebe?
Ich glaube
schon... .
Tja, das war’s.
Dieser Traum ist zu Ende. Aber sehen wir mal in den nächsten.
Ich
stehe auf dem Footballfeld. Ich bin Quarterback... –
Danke,
ich glaube das reicht auch schon.
Oder ist hier jemand, der die
Führung hier abbrechen möchte, um einen Sporttraum zu
sehen?
Nein? Sehr schön, denn nun steht Lanas Traum auf dem
Programm.
*steht mit Gruppe
in Lanas Schlafzimmer*
Gott,
nein wie putzig. Seht euch nur diese Einrichtung an.
Aber ich
schweife ab.
Bitte Ruhe, wir betreten nun Lanas Traum!
Wie ich
sehe...
*sieht sich im Traum
um*
Gut,
kein Clark,
aber der knutscht ja auch mit Chloe.
*lacht
über eigenen Scherz*
Aber
wir wollten leise sein!
Ich
reite aus. Neben mir sollte eigentlich Whitney reiten, aber der Platz
ist leer, Whitney bei den Marines.
Ich sehe das Haus der Fordmans.
Mrs. Fordman steht weinend in der Tür, in ihren
Händen ein
Stück Papier. Warum weint sie?
Ich steige ab, gehe auf sie
zu. Sie sieht mich nur an, sagt aber nichts. Stumm reicht sie mir den
Zettel. Es ist ein Brief. Ein offizielles Schreiben der Marines. Ich
erkenne den Briefkopf. Mein Blick ruht auf dem Schreiben,
Tränen
laufen über mein Gesicht.
Ich weiß nicht, warum. Ich
muss blinzeln.
Plötzlich bin ich wieder vier Jahre alt.
Zusammen mit Tante Nell stehe ich auf der Hauptstraße.
Da
ist meine Mutter, neben ihr der Mann, den ich 16 Jahre lang
für
meinen Vater hielt.
Dort, die Meteoriten. Sie stürzen herab.
Direkt auf meine Eltern. Sie sind tot.
Warum
wundert mich das jetzt nicht?
Schenken wir unsere Aufmerksamkeit
wieder Lanas Traum.
Ich
weine, aber ich bin nicht mehr das vierjährige
Mädchen.
Vor mir steht wieder Mrs. Fordman. Noch immer halte ich den Brief
in meinen Händen. Da steht es.
Whitney ist tot.
Ich
schluchze auf. Höre Musik... –
Halt,
warte. Lass mich raten: „Nights in white satin“?
Es
ist „Nights in white satin“.
Pete steht neben mir.
Nimmt mich in den Arm. Tröstet mich.
Küsst mich auf die
Stirn. Ich fühle mich geborgen.
Bin froh, dass Pete da
ist.
Ach, nee. Pete?
Sehr
interessant, Miss Lang. Wirklich sehr interessant... .
Wie? Oh ja,
natürlich geht es noch weiter.
Nächster Halt: das Haus
der Sullivans!
*betritt
mit Gruppe Chloes Schlafzimmer*
Was
Miss Sullivan wohl träumt? Sehen wir nach.
Bitte Ruhe!
Wie
bitte?
*dreht sich um*
Warum
alle von demselben Lied träumen?
Ich sagte doch: es ist eine
seltsame Nacht.
Doch sehen wir uns nun Chloes Traum an!
Ich
arbeite für den "Daily Planet".
Ich! Das Mädchen
aus Smallville, das an der hiesigen Highschool die
Schülerzeitung
herausgibt.
Ich! Eine Schülerin. Bin Junior-Reporterin
beim "Daily Planet".
Ich kann es kaum glauben.
Lionel
Luthor hat mir diesen Job verschafft. Natürlich nicht ohne
Gegenleistung.
Ich stehe in seinem Büro. Er sieht mich
erwartungsvoll an.
Oh, Mr.
Luthor ist heute Nacht aber sehr begehrt. Für
gewöhnlich
sind Clark oder Lex die Hauptakteure in den Träumen der
Smallviller.
Ich reiche ihm
eine Akte. Sie enthält Informationen über Clark.
Ich
habe ein Schlechtes Gewissen. Clark ist mein bester
Freund.
Lionel möchte, dass ich ihm den Inhalt der Akte
erkläre.
Ich tue es. Clark ist... –
Sie
wacht auf.
Das ist bei diesen Führungen schon lange nicht
mehr passiert.
Ich frage mich aber, ob Chloe diesen Traum jemals
zu Ende träumen wird...
Nun sollten wir aber schleunigst
Petes Traum aufsuchen!
Ich
sitze im "Talon". An einem großen Tisch. Um mich
herum die hübschesten Mädchen der Stadt. Sie himmeln
mich
an. Wollen mit mir ausgehen.
Oh
nein, nicht schon wieder!
*stöhnt
laut auf*
Was
war das? Wer hat da gestöhnt?
Ups!
Ich
sehe mich um. Niemand da, der aussieht als sei er genervt oder habe
Schmerzen.
Ich wundere mich.
Lana legt Musik auf. Es ist
„Nights in white satin“. *verdreht
die Augen*
Langsam
wird’s langweilig!
Lana
kommt zu mir und fragt mich, ob ich tanzen möchte.
Natürlich
will ich.
Sie schmiegt sich an
mich.
Huch, der Teil ist neu.
Eigentlich wollte ich mit euch jetzt zu Lex, aber wir bleiben noch
ein wenig hier.
Das sieht spannend aus!
Wie
klein und zart sie doch ist. Ich schließe sie in meine Arme.
Sie hat nichts dagegen.
Wir bewegen uns im Takt der Musik. Lana
hebt den Kopf, sieht mich an.
Sie küsst mich.
Lana Lang
küsst mich!
Ich erwidere ihren Kuss. Er ist sanft und
zärtlich.
Sie sieht mich wieder an. Sagt mir, dass sie mich
liebt. Dass sie mich immer geliebt habe.
Ich schließe sie
wieder in meine Arme, halte sie fest. Niemand außer uns ist
wichtig.
Ich sehe sie an und sage ihr, dass ich sie auch
liebe.
Den Rest meines Lebens möchte ich mit ihr verbringen.
Und noch viel mehr.
Hilfe!
Romantisches Gesülze.
Aber wenigstens sind sich die beiden
einig und träumen voneinander.
Sie werden dann wohl auch
bald im wachen Zustand zu einander finden.
Aber wie ich sehe
werdet ihr langsam ungeduldig.
Ich kann euch beruhigen.
Wir
kommen nun zur letzten Station unserer Führung und
für die
Meisten ist es das absolute Highlight.
Lex Luthors Traum!
Er
ist zur Zeit sehr sensibel, deshalb möchte ich euch bitten,
noch
ruhiger zu sein, als zuvor.
*öffnet
die Tür zu Lex’ Schlafzimmer* Und
bitte, das gilt vor allem
für die weiblichen Teilnehmer, bitte keine
Verzückensrufe.
Lex schläft für gewöhnlich nur in
Boxershorts..., ah,
wie ich sehe auch heute.
Sehr schön sieht das aus!
Also,
bitte erfreut euch an diesem Anblick, aber leise!
Dann wollen wir
mal sehen, was Lex heute träumt.
Ich kann’s mir
denken... .
Ich stehe in
meinem Arbeitszimmer. Die Hände in den Hosentaschen. Ich
sehe aus dem Fenster. Und warte. Warte auf sie.
Ich weiß,
dass sie kommt. Ich weiß, dass ich träume, deshalb
wird
sie auch heute wieder da sein.
Sie ist immer da, wenn ich
träume. Lässt mich nie allein.
Ja,
derselbe Traum wie immer.
*verteilt
Taschentücher*
Fragt
nicht weiter nach, sondern nehmt sie einfach.
Ihr werdet sie
brauchen!
Ich
spüre, wie mich zwei schlanke Arme von hinten umarmen. Ich
höre ihr leises, sanftes Lachen, drehe mich um. Ich nenne sie
beim Namen.
Hanna!
Sie lächelt mich an. Ich schließe
sie in meine Arme, möchte sie nie wieder loslassen. Aber ich
weiß, dass sie gehen wird, wenn ich aufwache. Sie geht
immer, wenn ich aufwache.
Hanna ist tot. Meine große Liebe
ist tot.
Doch das ist jetzt egal.
Ich träume, also ist
sie da. Ich sage ihr, wie sehr ich sie liebe. Drücke sie an
mich, vergrabe mein Gesicht in ihrem Haar. Ich rieche sogar den
leichten Apfelgeruch, der immer von ihr ausging, als sie noch
lebte.
Ups! Das bin wohl
ich!
*entschuldigend in die
Gruppe guckt*
Neues
Shampoo gekauft. Schauma "Grüner Apfel", aber ich
schweife ab.
Wir
setzen uns auf das Sofa und reden über meine
Geschäfte. Das
machen wir oft. Sie hört mir zu und gibt mir ihren Rat. Das
macht sie immer. Ich befolge ihre Ratschläge, denn sie hat
recht.
Sie liegt in meinen Armen, sagt mir, wie sehr sie mich
liebt.
Ich lächle sie an und halte sie fest. So fest,
dass sie ein wenig quietscht. Auch das macht sie immer. Und
dann lacht sie.
Ich mache Musik an... – *Zwischenruf
aus der Gruppe*
Psst!
Nein, es ist nicht „Nights in white satin“! Bei Lex
ist
es nie dieses Lied! Und jetzt bitte Ruhe!!!
Es ist unser Lied.
„The Scientist“.
„Nobody
said it was easy
It's such a shame for us to part
Nobody said
it was easy
No one ever said it would be this hard”
Hanna kuschelt sich an
mich. Mein Herz zerspringt fast vor lauter Liebe zu ihr. Ich
nehme ihr Kinn zwischen Daumen und Zeigefinger und küsse
sie.
Ihre weichen Lippen berühren meine. Ich spüre ihre
kleine Zunge in meinem Mund.
Ich möchte nicht aufhören
sie zu küssen, aber es muss sein. Ich muss Luft holen.
Oh,
ein leichter Anflug von Humor in seinen Träumen! Ich glaube,
er
ist auf dem Weg der Besserung!
*lacht
leise*
Sie
sieht
mich an. Ich versinke in ihren blau-grünen Augen. Sie erinnern
mich an das Meer in der Karibik.
Die Karibik..., dort hätten
wir unsere Flitterwochen verbracht, wenn Hanna nicht..., wenn Hanna
nicht... .
Ich schiebe den Gedanken beiseite und konzentriere mich
auch Hanna.
Ich küsse sie wieder. Ganz sanft. Auf die Stirn,
die Augen, die Nasenspitze, den Mund. Zwischen jedem Kuss
erkläre
ich ihr, wie sehr ich sie liebe. Und jedes Mal sagt sie, sie liebe
mich mehr.
Wir lachen.
Dann sieht sie mich an. Ich weiß,
was sie will, denn ich will es auch.
Ich spüre, wie ihre
Hände über meine Brust gleiten und unter meinen
Pullover
rutschen. Meine Hände sind unter ihrem T-Shirt. Sie hat so
weiche Haut. Ich ziehe ihr das T-Shirt über den Kopf, sie mir
den Pullover. Wieder küsse ich sie, presse sie an mich. Ich
will sie spüren und nie wieder verlieren.
Aber sie ist tot.
Sie lebt nur noch in meinen Träumen. Dort wird sie immer
leben,
für mich da sein, mich lieben.
So wie ich sie liebe.
*wischt
sich Tränen aus den Augen*
An
dieser Stelle endet unsere kleine Tour.
Alles, was Lex jetzt noch
träumt, ist sehr privat und nicht unbedingt
Jugendfrei.
*befindet sich mit
Gruppe nun am Rande eines Maisfeldes*
Nun
könnt ihr wieder so laut sein wie ihr wollt und auch gerne
Fragen stellen.
Aber immer schön der Reihe nach.
Ja?
Nein,
ich glaube nicht, dass Martha und Lionel eine Affäre haben.
Aber
wenn wir träumen, ist unser Unterbewusstsein besonders aktiv.
Wer weiß, vielleicht hätte Martha gerne eine Liaison
mit Lionel.
*beantwortet nächste
Frage*
In wen
Clark
nun verliebt ist?
Das weiß er selbst nicht so genau.
Sein
Kopf sagt ihm, es sei Lana. Sein Unterbewusstsein sagt ihm, es ist
Chloe.
*zuckt mit den Schultern und
verdreht die Augen*
Weitere
Fragen?
Oh, Pete und Lana. Ja, das war wirklich sehr interessant.
Für mich war es auch das erste Mal, diese Träume zu
sehen.
Sie sind schwierig zu deuten. Man muss abwarten, aber wenn
ihr meine Meinung wissen wollt: da geht noch was!
*nimmt
den nächsten dran*
Ob
Chloe herausgefunden hat, dass Clark "anders" ist?
Das
ist gut möglich. Es kann aber auch sein, dass es wieder nur
ein
abstruser Traum war. Chloe träumt ihn nie zu Ende.
Noch
andere Fragen?
Ja?
*erstaunt*
Ihr
seid aber eine neugierige Truppe.
Wer Hanna war? Das ist eine
lange Geschichte.
Sie war Lex’ große Liebe, aber sie
kam bei einem tragischen Unfall ums Leben.
(Oh, doch nicht so
lang.)
*sieht traurige Gesichter
und seufzt*
Ja, so
ist das Leben.
Jetzt bleibt mir nur noch, euch zu danken. Ihr
wart eine ganz tolle Gruppe!
Ich würde mich freuen, wenn ihr
mich noch mal bei den "Sandmännchen-Tours" begleiten
würdet.
Die Führungen in Vollmondnächten sind immer
zu empfehlen, denn dann sind die Träume
erfahrungsgemäß
am interessantesten.
In diesem Sinne:
Dankeschön,
kommt gut nach Hause, angenehme Träume (ich besuche euch auch
mal) und empfehlt die Tour weiter!